Der Entwickler der E-Nummern Analyse


Der Entwickler der Software...

... ist seit über 18 Jahren Softwareentwickler und seit über 12 Jahren alleinerziehender Vater von zwei Kindern. Abgesehen davon, daß er seinerzeit auf einmal wissen mußte wie die Waschmaschine funktioniert und das man weiße Wäsche besser nicht mit dunkler oder bunter Wäsche zusammen wäscht, mußte er lernen zu kochen.

Nachdem das Überleben durch Brühwürfel, Fertigsoßen und Süssigkeiten gesichert war, stieg bei dem Informationsfachmann das Interesse an den fast überall auftauchenden Lebensmittelzusatzstoffen und bei dem verantwortungsvollen Vater die Unsicherheit über die Richtigkeit seiner drei Ernährungssäulen.

Folgerichtig wurden von der Mutter mehrere Kochbücher ausgeliehen und unter anderem eine der im Buchhandel erhältlichen E-Nummern-Ratgeber gekauft. Dann wurde das Vorwort gelesen, damit man kundig war, wie die vorliegende Information angewendet werden kann. Ins Stocken kam der ganze Prozeß, als klar wurde, daß nur mit immensem Aufwand brauchbare Ergebnisse über die eigenen, verwendeten Lebensmittel erzielt werden können.

Dies soll an einem Beispiel, in dem Lebensmittel mit solch einem Ratgeber untersucht werden, verdeutlicht werden:

  1. Man nehme ein Lebensmittel.
  2. Man suche den nächsten Zusatzstoff.
  3. Ist der Zusatzstoff als Nummer vorliegend (was eher selten der Fall ist)? Wenn ja, Nachschlagen in der Liste.
  4. Ist etwas an dem Zusatzstoff bedenklich? Wenn ja: handschriftliches notieren ist zwingend notwendig. Denn schon bald wird nur noch ein Gedächtnisgenie die angefallenen Informationen behalten können.
  5. War der Text nicht deutbar, bleibt Unsicherheit zurück. Oder hätten Sie gewußt, das Curcuma dem amtlichen Kurkumin entspricht? Oder das Natriumcitrat auch als Trinatriumcitrat bezeichnet wird? Da wird man sogar per Index nicht fündig!
  6. Wenn der Text deutbar war, so muß er erst im Index nachgeschlagen werden. Wie gesagt, hier ist er nicht immer zu finden! Wenn er zu finden war, kann man aufgrund des Indexverweises die Seite aufschlagen, wo die Bewertung des Zusatzstoffes zu finden ist, wenn nicht, bleibt Unsicherheit...
  7. So wird nun weiter verfahren, wieder ab Punkt zwei, bis man alle Zusatzsoffe durch hat.
  8. Nach dieser mühsamen Arbeit wiederholt sich das ganze für das nächste Lebensmittel.

Endlich fertig! Wirklich? Aber was ist mit weiteren Informationen, die andere Broschüren liefern? Und was ist mit einer tabellarischen Übersicht über ihre gesamten Lebensmitteln? Was ist mit Übersichten über bestimmte Lebensmittelkombinationen? Was ist mit all den Unklarheiten die sie entdeckt haben werden? Können Sie schnell feststellen, wie sich die Bewertung verändert, wenn sie dieses oder jenes Lebensmittel weglassen oder durch ein anderes ersetzen? Können Sie abschätzen welchen Zeiteinsatz die Erstellung solcher Tabellen erfordert?

Der Autor dieser Software kann es: es dauert viele, viele Stunden, und das Ergebnis ist teilweise noch sehr unsicher, aufgrund fehlender Hintergrund- oder Detailinformationen. Aber selbst derjenige, der den Aufwand nicht scheut hat nur starre Listen.

An dieser Stelle begann die Geschichte dieser Software: Gespräche mit Allergologen wurden geführt, Bücher gelesen, Verhandlungen mit den Lebensmittelkonzernen geführt, Gespräche mit Autoren und Verlagen geführt, das Internet durchsucht und immer wieder durchsucht, Reviews mit Freunden durchgeführt, Datenbankmodelle entworfen, verworfen, korrigiert, Lebensmittel gekauft und erfaßt, die eigentliche Software programmiert, eine Hilfedatei geschrieben, Alphaversionen entwickelt und geprüft, mit Internetprovidern verhandelt, die Webpage entworfen, und, und, und...

Verwundert wird sich der interessierte Leser fragen, ob das alles denn nicht viel länger gedauert hat als der manuelle Einsatz der Lebensmittelauswertung? Natürlich! Aber darum ging es auf einmal gar nicht mehr! Der Autor sah (und sieht) sich als Entdecker, denn nachdem klar war, daß die gewünschten Informationen nicht verfügbar waren oder aber den Erwartungen nicht entsprachen, löste dies einen starken, kreativen Motivationsschub aus. Etwas machen, was es noch nicht gibt macht einfach Spaß.

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